Ich beschäftige mich als Künstler ungefähr seit dem Jahr 2000 mit dem Thema Vagina auf dem Wege der bildnerischen und skulpturalen Auseinandersetzung.
Zuerst sind archaische Steelen aus Treibholz entstanden, umwickelt mit Hanfseil, manchmal ein Objekt, z.B. ein Flußstein noch eingefügt.
Dann entstand ein Zyklus auf Papier.
Immer wieder bemale ich auch Steine mit dem Motiv der Vagina.
Im Jahr 2006 habe ich zufällig alte Holzstücke, Tafeln ähnlich, im Tessin entdeckt und mit vaginalen Motiven bemalt sowie mit weiteren Fundstücken aus der Natur ergänzt, schließlich lackiert, um ein wenig den sehr bald absehbaren Verfall, durchaus als Synonym für unsere eigene Vergänglichkeit zu sehen, ein wenig noch hinauszuzögern.
Hier ein Beispiel:
Die Verletzte /
hurted woman
Geschlecht geformt aus Pappmaché, eingelassen in ein Astloch, Verletzung symbolisiert durch einen Rosenstamm, Bemalungen mit Acrylfarben
mixed media on wood